Frank Beermann


Frank Beermann übernahm den Chor nach einer kurzen Übergangszeit, in der Laurenz Bextermöller Dirigent war. Dank der nachwirkenden Schulung vornehmlich durch Brentrup fand Beermann ein „gut bestelltes Feld“ von Sängern vor. Unter seiner Ägide kam es sozusagen zu einer Zäsur insofern, als er nicht nur seine Arbeit höchst professionell anging, sondern auch in der Konzeption von Konzerten ganz neue Wege beschritt.

Mit großen Klangkörpern und namhaften Solisten wurden nun große Chorwerke, (Operngala, Messen, Oratorien) aufgeführt. Den adäquaten Chor bildeten die Männerstimmen der „Hoffnung“, der Frauenchor rekrutierte sich aus Sängerinnen der umliegenden Kirchenchöre, ergänzt durch sangesfreudige Damen, die sich nicht an einen etablierten Chor gebunden sahen. Es verwundert, dass die Sänger ohne großes Aufbegehren diesen Wandel mit vollzogen. Vielmehr waren es gerade diese neuen Herausforderungen, die jüngere Männer motivierten, sich unserem Verein anzuschließen.

Die reinen Männerchorkonzerte im Rahmen der traditionellen Matinée wurden aber auch unter Beermann gepflegt und veranstaltet. Er legte großen Wert darauf.

Sein fünfjähriges Wirken hat gewaltige Spuren hinterlassen und Großes bewirkt. Unter welcher hervorragenden Leitung wir standen, zeigt der Werdegang Beermanns, u .a. nachzulesen im Internet unter www.frank-beermann.com. Die Stationen seines Wirkens als Dirigent sind beeindruckend: Darmstadt, Freiburg, Berlin, München, Berlin, Hamburg, Stockholm, Bonn, Barcelona, Marseille, Bern, Leipzig, Helsingborg, Santiago de Chile, Chemnitz, um nur einige zu erwähnen.

 

 

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