Peter Feigel


Peter Christian Feigel hat der vorherige Dirigent Frank Beermann nach Antritt seiner Karriere sozusagen als seinen Nachfolger für die „Hoffnung“ verpflichtet. Auch er ein hochkarätiger Meister seines Faches, der es hervorragend verstand, die erreichte sängerische Qualität des Chores zu konservieren, sogar zu steigern.

Die großen Konzertereignisse von 1990-1994 zeugen von seinem großen, engagierten und hervorragenden Wirken. Erwähnt seien an dieser Stelle nur die großen konzertanten Opernaufführungen „Freischütz“, „Entführung aus dem Serail“, „Carmen“, der Operette „Fledermaus“ sowie das „Requiem“ von Faure, „Te Deum“ von Charpentier, „Freimauerer-Kantaten“ von Mozart, Oratorium „Wie der Hirsch schreit“ Psalm 42 und 2. Symphonie „Lobgesang“ von Mendelssohn-Bartholdy und andere.

Das Glück unter der Leitung eines derart versierten Chorleiters große Werke der Chorliteratur erarbeiten und aufführen zu dürfen, dokumentiert sich auch in seinem Werdegang.

Nach dem Studium fungierte er als Kapellmeister in Cottbus und ging anschließend nach Berlin, wo er u. a. das Polizeiorchester der Stadt Berlin leitete. Heute ist er Kapellmeister am Friedrichstadtpalast in Berlin und kommt immer noch gerne nach Wiedenbrück, wenn die „Hoffnung“ die auch von ihm gepflegte alljährliche Matinée veranstaltet, um seine ehemaligen Sänger überaus gekonnt am Flügel zu begleiten. Außerdem dirigiert er seit vielen Jahren mit großem Erfolg Konzerte in der Berliner Philharmonie sowie im Kammermusiksaal der Philharmonie und ist Gastdirigent des Filmorchesters Babelsberg. Es war damals zu erwarten und zu befürchten, dass uns Peter Feigel auch nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen würde.

 

 

Impressum | Disclaimer © Copyright GV Hoffnung